Dürfen Verbraucherschutzbehörden bald Onlineshops schließen?

Dürfen Verbraucherschutzbehörden bald Onlineshops schließen?

Im grenzüberschreitenden Handel sind Verbraucher noch nicht so geschützt, wie die Gesetze das vorsehen. Die Europäische Kommission schätzt den Schaden, den Konsumenten so bisher erlitten haben, auf 770 Millionen Euro. Damit das nicht so weitergeht, soll die sogenannte „Consumer Protection Cooperation“ novelliert werden. Nationale Behörden sollen es dann selbst in der Hand haben, unrechtmäßig handelnde Webseiten zu sperren. Verbraucherschutzbehörden in Deutschland könnten damit bald befugt sein, Onlineshops zu schließen.

Amazon Marketplace: Ist das doppelte Anlegen von Produkten abmahnbar?

Amazon Marketplace: Ist das doppelte Anlegen von Produkten abmahnbar?

Auch wenn der Amazon Marketplace für Shopbetreiber einen zweiten, wirksamen Absatzkanal darstellt – ganz einfach und sorgenfrei ist der Umgang mit dem Portal nicht. Besonders heikel sind dabei die Vorgaben von Amazon, dass jeder Artikel nur einmal angelegt werden darf und weitere Händler, die dieses Produkt ebenfalls verkaufen, dieselbe Produktdetailseite verwenden müssen. Auf diese Weise will Amazon Dubletten im System vermeiden. Was passiert aber, wenn ein Händler einfach das Produkt noch einmal anlegt? Ist das abmahnbar?

Herstellerangaben: Sind Händler zur Überprüfung verpflichtet?

Herstellerangaben: Sind Händler zur Überprüfung verpflichtet?

Kaum ein Händler hat Zeit und Lust, die Herstellerangaben aller seiner im Shop angebotenen Produkte auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Verständlich, bieten sie doch oft mehrere hundert Produkte in ihrem Sortiment an. Was aber, wenn ein Händler mit Angaben wie Inhaltsstoff, Machart oder Produktmaterial wirbt, diese aber nicht der Wahrheit entsprechen? Müssen Händler die Herstellerangaben überprüfen, um Kunden nicht mit irreführenden Infos zu täuschen? Oder dürfen sie sich auf die Aussagen des Herstellers verlassen?

Lastschrift: Begrenzung auf deutsche Konten nicht erlaubt

Lastschrift: Begrenzung auf deutsche Konten nicht erlaubt

Nach wie vor verlangen einige Händler im E-Commerce eine deutsche Kontonummer, will man als Kunde per Lastschrift bezahlen. Hier droht jedoch eine Abmahnfalle, da eine Begrenzung auf deutsche Konten nicht erlaubt ist. Daher hat sich die Wettbewerbszentrale jetzt eine Reihe von Shopbetreibern vorgeknöpft. Worauf sollten Händler achten?

%d bloggers like this: