Haben Shopbetreiber über SMS oder Messenger einmal den Zugang zum Smartphone des Kunden gefunden, ist der erste wichtige Schritt getan. Wie aber müssen Push-Nachrichten aussehen, die User nicht vollkommen ignorieren? Wir zeigen 4 Arten von Nachrichten, die potenzielle Käufer wirklich interessieren.

1. Push-Nachrichten, die wissen, wo die User sind (ohne gruselig zu wirken)

Wenn Smartphones Usern sagen, wo sie sich gerade befinden, kann das befremdlich oder gar gruselig sein. Das sollten Shopbetreiber in jedem Fall vermeiden. Richtig formuliert kann eine Push-Nachricht mit Standortverknüpfung Nutzern jedoch einen Kaufimpuls geben. Dazu sollten Händler Empfehlungen aussprechen, die wie die Nachricht eines Freundes wirken. Eine Ansprache mit dem Vornamen ist dabei hilfreich, genauso wie der Hinweis, was genau den User um die Ecke erwartet. Das kann ein Sonderangebot, ein persönlicher Rabatt oder das Einlösen von Bonuspunkten sein. Die Nachricht sollte Nutzern zeigen, dass auf sie gleich um die Ecke eine Gelegenheit wartet.

2. Push-Nachrichten, die User für etwas begeistern

Manchmal finden Käufer einfach nicht das, was sie suchen. Den 4K-Fernseher für unter 800 Euro oder die Sonos-Box für unter 300 Euro. Lassen Händler ihre Kunden nach eigens gewählten Kriterien bestimmen, zu welchen Produkten sie mit einer Push informiert werden möchten, freuen sie sich über jede Nachricht. Und das auf gleich zwei Ebenen: Zum einen, weil sie die Gelegenheit bekommen, einen guten Deal zu schießen, und zum anderen, weil sie den Alert selbst festgelegt haben. Das gibt ihnen ein gutes Gefühl.

3. Push-Nachrichten, die das Leben erleichtern

Jeder hat gern einen Daily Planner zur Seite, der an die wichtigen Dinge des Tages erinnert. Das kann eine Erinnerung an einen Geburtstag oder einen Termin sein. Das kann aber auch eine Erinnerung an etwas völlig anderes sein. Push-Nachrichten, die dem User das Leben leichter machen, haben hohe Opt-in-Rates. Shopbetreiber sollten sich daher Gedanken machen, wie sie ihren Kunden unter die Arme greifen können. Haben sie hier den richtigen Weg gefunden, klicken User automatisch in die App bzw. in den Shop.

4. Push-Nachrichten, die auf etwas aufmerksam machen, das ihnen wichtig ist

Nicht immer wollen Kunden immer nur in den Shop und kaufen. Manchmal wollen sie schlichtweg auf dem Laufenden bleiben. Über die Dinge, die sie persönlich interessieren und ihnen wichtig sind. Auch hier können Händler mit Push-Nachrichten punkten, indem sie den Usern die Möglichkeit geben, nach eigens gewählten Kriterien zu entscheiden, wann sie benachrichtigt werden wollen. Das kann zum Beispiel für einen neuen Blogbeitrag geschehen, eine neue Produktkategorie oder einen neuen Testbericht zu einem Produkt. Die Opt-in Rate für Content, den User zuvor selbst bestimmt haben, dürfte jeden Händler zufrieden stellen.

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