Wie zufrieden sind deutsche Online-Shopper beim digitalen Bummeln? Was überzeugt Verbraucher, den Kauf-Button zu drücken? DPD hat in seinem erstmals angelegten Shopping-Barometer über 20.000 Konsumenten aus 21 Ländern Europas befragt. Was können Shop-Betreiber lernen?

Shopping-Barometer: Wir sind zufrieden!

DPD fand in seiner groß angelegten Studie heraus, dass deutsche Online-Shopper ziemlich zufrieden sind. So gaben 96 Prozent (!) an, dass sie mit ihrem letzten Einkauf zufrieden waren. Die Produkte, die bestellt wurden, sind dagegen alles andere als überraschend: 55 Prozent haben Mode in den Warenkorb gelegt, 45 Prozent Bücher und Schuhe. Kommende Hits für das Web-Geschäft: Kleinmöbel und Deko-Artikel sowie Küchen- und Haushaltsgeräte stehen auf der Liste der Online-Shopper. Fast jeder Zweite will in diesem Segment bald etwas kaufen. Auch das überrascht nicht: Das Living-Segment befindet sich derzeit auf der Überholspur.

Deutschland: Wir lieben einkaufen!

Deutsche Online-Shopper sind online fleißig unterwegs. So geben gemessen am gesamten Einkaufsvolumen deutsche Einkäufer mit 11,5 Prozent europaweit den höchsten Anteil für Online-Shopping aus. Gleichzeitig sind wir jedoch noch sehr vorsichtig, wenn es um das Einkaufen im Ausland geht. Beim Cross-Border-Trade liegen wir europaweit auf dem letzten Platz. Lediglich 40 Prozent haben bereits schon mal in einem Onlineshop außerhalb von Deutschland eingekauft. Dieser Wert sollte jedoch nicht überbewertet werden, da in Deutschland schlichtweg ein breites Produktangebot vorhanden ist und so oft die Motivation fehlt, im Ausland einzukaufen.

Wichtige Faktoren bei der Kaufentscheidung

Was ist deutschen Online-Shoppern besonders wichtig, wenn es um die Kaufentscheidung geht? Allem voran: Eine möglichst einfache und komfortable Zustellung der Pakete. So gaben 84 Prozent an, dass Echtzeit-Informationen zum Versand ein wichtiger Faktor seien, um sich für eine Bestellung zu entscheiden. Ebenfalls wichtig: Eine Option zur flexiblen Umleitung von Paketen (83 Prozent) und eine detaillierte Zustellprognose (80 Prozent).

Sind Verbraucher einmal überzeugt, klicken Online-Shopper nach wie vor am liebsten auf Laptop (63 Prozent) oder Desktop-PC auf den Kauf-Button. Mobile ist jedoch weiter stark im Kommen: 35 Prozent kaufen über das Smartphone ein. Besonders stark bestimmt wird dieser Wert von den 18-34-jährigen, von denen jeder Zweite (49 Prozent) beim Einkaufen auf Mobile setzt.

Payment: Rechnung weiter Wahl Nummer 1

Der ECC Köln hat es in seiner Studie bereits belegt, deutsche Online-Shopper zahlen am liebsten auf Rechnung. Das gaben auch 51 Prozent in der DPD-Studie an. Damit sind wir in Europa jedoch klar die Ausnahme. Im Durchschnitt bevorzugen lediglich 11 Prozent den Rechnungskauf. Andere Länder setzen dafür verstärkt auf die Kreditkarte, die bei uns nur von 19 Prozent genutzt wird.

Alle Ergebnisse der Shopping-Barometers finden Shop-Betreiber im Online-Presse-Center der DPD.

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