Neben Marktplätzen wie Amazon und eBay ist Google Shopping einer der wesentlichen Kanäle, um Ware abseits des eigenen Onlineshops zu vertreiben. Die Plattform lässt Online-Händler dabei ihr Sortiment einer nahezu unbegrenzten Userzahl präsentieren. Wir zeigen, wie Händler mehr Umsatz aus ihrer Positionierung bei Google Shopping herausholen können.

1. Aktuelle Preise nennen

In der Regel geht der erste Blick der Verbraucher auf den Preis. Shop-Betreiber sollten daher sicherstellen, dass sie bei Google Shopping den aktuellen Preis von Produkten führen. Klicken Einkäufer dann auf die Anzeige, müssen sie im Onlineshop denselben Preis vorfinden – ansonsten droht Verwirrung und Frust darüber, welcher Preis nun gilt. Schlimmer noch: Liegt der Preis im Shop höher als in der Google-Shopping-Anzeige, ist der Einkäufer in der Regel sofort weg.

2. Aktuellen Lagerstand führen

Kunden sind ungeduldig. Kaum ein Kunde bestellt bei einem Händler, der ein Produkt nicht vorrätig hat. Shop-Betreiber sollten daher bereits in ihrer Google-Shopping-Anzeige klar machen, welchen Lagerstatus Ware derzeit hat. Dieser Status sollte sich dann auch im Onlineshop wiederfinden. Sind Produkte nicht lieferbar, sollten Händler dies spezifizieren und dementsprechend bei der Verfügbarkeit von Google Shopping „out of stock“ (nicht auf Lager) oder „preorder“ (vorbestellbar) angeben.

3. Titel optimieren

Suchen Kunden nach einem Produkt, sehen sie zu allererst den Titel. Shop-Betreiber sollten den Titel daher so optimieren, dass er Kunden unmittelbar das verrät, was sie wissen wollen. Dazu sollte der Titel präzise formuliert sein und sich im Idealfall von der Konkurrenz abheben. Darüber hinaus sollten Händler im Titel Informationen zur Marke, dem Produktnamen sowie die von Google empfohlenen Attribute wie Größe und Farbe aufführen. Insgesamt darf der Titel nicht mehr als 150 Zeichen haben.

4. Custom Labels einsetzen

Google stellt Shop-Betreiber sogenannte Custom Labels zur Verfügung, um ihren Shopping Feed zu optimieren. Händler sollten diese nutzen und so ihre Produkte für User einfacher auffindbar machen. Denn: Nutzer können Produkte nach Kriterien wie Bestseller, Marke und Saison filtern. Das Resultat: Händler, die die Labels für ihre Produkte nutzen, werden schneller von Kunden gefunden.

5. Lokale Verfügbarkeit anzeigen

Händler sollten die Anzeigen lokaler Produktverfügbarkeit nutzen. Diese geben ihnen die Möglichkeit, die Verfügbarkeit von Produkten in Geschäften in der Nähe des Standortes der User anzuzeigen. Nutzer, die nicht auf eine Bestellung warten wollen, sind oft bereit, ins Geschäft zu gehen, um das Produkt sofort zu erhalten.

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