Je besser Shopbetreiber ihre Zielgruppe kennen, desto einfacher können sie ihnen das Richtige verkaufen. Ein erfolgreicher Weg, um Konsumenten besser zu verstehen, ist die Erschaffung von Personas. Wir zeigen, wie Händler Personas definieren und so mehr Umsatz generieren.

Was sind Personas?

Personas sind fiktive Charaktere, die stellvertretend für bestimmte Kundengruppen stehen. Sie werden anhand verschiedener Fakten wie Geschlecht, Alter, Beruf, Wohnort, Einkommen und Interessen definiert. Aus diesen Daten wird für jede Kundengruppe ein Info-Sheet mit den wichtigsten, relevanten Einschätzungen entworfen. Ein Satz fasst darin zusammen, warum genau diese Gruppe den Shop besucht.

Was bringt die Definition von Personas?

Personas unterstützen Shopbetreiber dabei, die Vorstellungen, Wünsche und Verhaltensweisen der jeweiligen Kundengruppe besser zu verstehen. Sie können so die Konsumenten gezielter adressieren und den Verkaufsprozess optimieren.

So erstellen Shopbetreiber Personas

Shopbetreiber können in 3 Schritten Personas definieren und so ihre Zielgruppe besser kennenlernen.

  1. Daten sammeln

Zu Beginn müssen Händler reale Daten über ihre Zielgruppe sammeln. Das funktioniert am besten, indem sie potenzielle Besucher und Kunden direkt fragen. Dabei helfen vor allem Online-Umfragen, Social-Media-Polls, themenspezifische Foren und Facebook-Gruppen. Shopbetreiber sollten Fragen stellen wie:

  • Wie alt sind Sie?
  • Wo wohnen Sie?
  • Welchen Job haben Sie?
  • Wie häufig besuchen Sie unseren Shop?
  • Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?
  • Warum haben Sie sich für einen Kauf bei uns entschieden?
  • Was können wir noch verbessern?
  • Welche Produkte würden Sie gerne in unserem Sortiment sehen?

Google Analytics gibt zudem ausführlich darüber Auskunft, woher Shop-Besucher kommen, ob sie über Smartphone oder Laptop einkaufen und welchen Browser sie verwenden.

Shopbetreiber sollten es mit den Fragen nicht übertreiben. Je kürzer der Fragebogen, desto besser. Daher sollten sie auch nicht den Anspruch haben, alle möglichen Kundengruppen in Personas abzubilden. 3 oder 4 verschiedene Personas sind ausreichend, um die wichtigsten Zielgruppen zu erfassen.

  1. Daten auswerten

Shopbetreiber müssen nun den Datenberg auswerten. Dazu hilft es, die Informationen in eine Form zu bringen und nach Themen zu sortieren. Dabei kristallisieren sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten heraus, die bei der Charakterisierung der Personas helfen.

  1. Personas definieren

Shopbetreiber sollten dann für jede Kundengruppe Persona-Karten anlegen. Hierauf werden die relevanten Eigenschaften der Kundengruppe kurz, knapp und übersichtlich geführt. Damit haben Händler stets die Perspektive der jeweiligen Zielgruppe vor Augen und können Shop und Marketing optimieren – und mehr Umsatz generieren.

%d bloggers like this: