Rabattangebote: Rechtliche Bedingungen für Printanzeigen

Rabattangebote: Rechtliche Bedingungen für Printanzeigen

Auch wenn Händler immer mehr in Online-Marketing und damit auch in Online-Werbung investieren, spielen Print-Anzeigen nach wie vor eine wichtige Rolle für die Präsentation von Produkten und Angeboten. Die rechtlichen Bedingungen für Printanzeigen sind jedoch vielen Händlern nicht ausreichend bekannt, was eine Vielzahl von Abmahnungen gezeigt hat. Eine Reihe von Urteilen hat in letzter Zeit aber für etwas mehr Klarheit gesorgt. Erst kürzlich hatte das Landgericht Freiburg entschieden, wie Kleingedrucktes in Werbeanzeigen auszusehen hat und worauf Händler achten müssen. Dabei verwies das Gericht auch darauf, dass sich in Printanzeigen keine Online-Verweise finden dürfen, um dort die Bedingungen von Angeboten und Preisnachlässen zu spezifizieren bzw. einzuschränken. Einen ähnlichen Fall hatte jetzt das OLG Bamberg zu entscheiden, bei dem in einer Printanzeige veröffentlichte Rabattangebote auf der Webseite des Händlers wieder eingeschränkt wurden.

Preis auf Anfrage: Verwendung in Onlineshops erlaubt?

Preis auf Anfrage: Verwendung in Onlineshops erlaubt?

Verbraucher sind beim Online-Shopping fest vorgegebene Preise gewohnt. Fixe Preise geben dem Kunden eine direkte Vorstellung über Qualität des Produkts und lassen unmittelbar wissen, ob ein Kauf für sie infrage kommt. Die Festlegung eines Preises bei Produkten, die individuell angefertigt oder zusammengestellt werden, ist für Verkäufer nicht immer ganz einfach. Zu viele Faktoren entscheiden dabei über den finalen Verkaufspreis. Müssen Händler trotzdem stets einen Festpreis in ihrem Onlineshop führen oder kann auch ein Preis auf Anfrage verwendet werden?

Angebotstext bei eBay: Nachträgliche Änderungen erlaubt?

Angebotstext bei eBay: Nachträgliche Änderungen erlaubt?

Produktfoto und Angebotstext auf Plattformen wie Amazon und eBay haben in letzter Zeit immer wieder für Ärger für Online-Händler gesorgt. Erst kürzlich urteilte ein Gericht, dass Produktfotos in der Regel nicht mehr als den Lieferumfang zeigen dürfen. Auch der Angebotstext sollte nicht nur verständlich geschrieben sein, sondern auch nur das aufführen, was tatsächlich in der Lieferung enthalten ist. Wie steht es um nachträgliche Änderungen im Angebotstext bei Auktionen wie auf eBay? Das hatte jetzt das Amtsgericht Dieburg zu entscheiden.

Produktfotos: 100-prozentige Übereinstimmung mit Angebotstext verpflichtend?

Produktfotos: 100-prozentige Übereinstimmung mit Angebotstext verpflichtend?

Eine emotionale Bildsprache wird von Konsumenten heute nicht mehr nur von Mode-Versandshops a la ASOS und H&M erwartet. Kunden sehen selbst bei technischen oder alltäglichen Gebrauchsartikeln gern große Bilder, die das präsentieren, was sie bei einer Bestellung erwartet. Wie genau müssen Produktfotos jedoch sein? Darf ausschließlich das abgebildet werden, was im Lieferumfang eingeschlossen ist? Das hatte jetzt das Landgericht Arnsberg zu entscheiden.

Langlebigkeit von Produkten: Wann dürfen Händler damit werben?

Langlebigkeit von Produkten: Wann dürfen Händler damit werben?

Produkte von hoher Qualität weisen häufig auch eine Langlebigkeit auf, die Kunden davon überzeugt, einmal etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, um dann viele Jahre die Ware nutzen zu können. Insbesondere Elektrogeräte wie Waschmaschinen, Toaster, Beamer und Scanner fallen in diese Kategorie, so dass in Shops neben einer guten Energieeffizienzklasse vor allem mit der Lebensdauer geworben wird. Bei Verbrauchern wirkt dies als starkes Kaufargument. Wann aber dürfen Online-Händler bei einem Produkt überhaupt von Langlebigkeit sprechen und damit werben? Das hatte jetzt das OLG Celle zu entscheiden.

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