Bundesgerichtshof: Ist ein Opt-In für mehrere Werbekanäle erlaubt?

Bundesgerichtshof: Ist ein Opt-In für mehrere Werbekanäle erlaubt?

Wollen Online-Händler ihren Kunden Werbung zuschicken, müssen sie strenge gesetzliche Anforderungen erfüllen. Dabei haben zahlreiche Urteile in den letzten Jahren gezeigt: Versenden Shopbetreiber werbliche Mails an Verbraucher, ohne dass diese dazu eingewilligt haben, drohen ihnen teure wettbewerbsrechtliche Abmahnungen und Klagen. Bei den zahlreichen verschiedenen Kanälen, die Händler nutzen, fragen sich jedoch viele: Wie viele Einwilligungen des Kunden brauche ich eigentlich? Diese Frage hat jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil beantwortet. Worauf sollten Händler achten?

Sofortüberweisung: Als einzige kostenlose Zahlungsart erlaubt?

Sofortüberweisung: Als einzige kostenlose Zahlungsart erlaubt?

Shopbetreiber dürfen ihren Kunden nur Gebühren für Zahlungsarten auferlegen, wenn sie gleichzeitig mindestens eine gängige kostenlose Variante im Checkout anbieten. Start.de, eine Gesellschaft der Deutschen Bahn, führte jetzt beim Kauf von Reiseticket lediglich den Payment-Dienstleister Sofortüberweisung als kostenfreie Option. Alle anderen Paymentarten wiesen Kosten auf. Ist das rechtlich zulässig?

E-Mail-Werbung: BGH erschwert rechtssichere Einwilligung

E-Mail-Werbung: BGH erschwert rechtssichere Einwilligung

Ungewollte E-Mail-Werbung sorgt immer wieder für Ärger. Sowohl bei den Kunden als auch dann beim Versender vor Gericht. Dass es Händler hierbei nicht einfach haben, haben bereits zahlreiche Urteile gezeigt und das Verschicken von Werbemails zusätzlich erschwert. Der BGH setzt jetzt noch einen drauf und macht eine rechtssichere Einwilligung noch etwas komplizierter. Worauf müssen Händler künftig achten?

Abbruchjäger bei eBay: BGH vor wichtiger Entscheidung

Abbruchjäger bei eBay: BGH vor wichtiger Entscheidung

Neben Händlern und Verbrauchern finden sich auf dem Marktplatz eBay auch sogenannte Abbruchjäger. Diese bieten mit niedrigen Beträgen auf Auktionen und hoffen dann auf einen Abbruch durch den Verkäufer, da dieser befürchtet, nicht die gewünschte Summe mit seinem Angebot erzielen zu können. Verkaufsabbrüche sind jedoch nur in seltenen Fällen erlaubt. Daraus wollen die Abbruchjäger Profit schlagen. Bricht der Anbieter den Verkauf vorzeitig ab, klagen Abbruchjäger anschließend auf Schadensersatz. Einige dieser Fälle sind dabei bereits vor Gericht gelandet, bisher konnte jedoch noch von keiner Instanz ein Rechtsmissbrauch durch die Abbruchjäger festgestellt werden. Das könnte sich jetzt durch ein anstehendes Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) ändern.

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