Preisniveau, Sortimentgröße und Versandmodalitäten bilden die wesentlichen Aspekte,  die Kunden bei der Wahl eines Onlineshops entscheiden lassen. Durch das wachsende Aufkommen von Betrugsfällen im Internet hat jedoch mittlerweile auch der Aspekt Sicherheit für viele Verbraucher an Bedeutung gewonnen, wenn es um einen Online-Einkauf geht. Immer öfter werden Fälle bekannt, in denen Unternehmen sensible Kundendaten gestohlen wurden oder bestellte Ware von einem gefälschten Shop nicht geliefert wurde. Sind Verbraucher also nicht sicher, wie vertrauenswürdig ein Onlineshop ist, verzichten viele auf einen Kauf oder bestellen dann bei der Konkurrenz. Internetbetrug hat sich so zu einem ernstzunehmenden Problem für Webshops entwickelt. Welche Sicherheitsmaßnahmen sollten Online-Händler also für ihren Internetshop treffen, damit sie das Kundenvertrauen gewinnen können?

Gültige Gütesiegel für Kundenvertrauen

Gütesiegel sind ein etabliertes Mittel, die Vertrauenswürdigkeit von Webshops nachzuweisen. Ein allgemeingültiges Gütesiegel für Shops gibt es bisher jedoch nicht. Vielmehr findet sich eine Reihe von Siegeln am Markt, die die Shops und Bestellprozesse prüfen und Auszeichnungen verleihen. Nicht jedes Siegel kann dabei gleichermaßen zuverlässige Aussagen zur Sicherheit eines Shops treffen. Online-Händler sollten ihren Shop daher von einem etablierten und verlässlichen Anbieter wie ShopAuskunft prüfen lassen. Das Hamburger Unternehmen zählt zu den größten Onlineshop-Bewertungsportalen in Deutschland, sorgt bereits seit 2006 für eine nachhaltige Sicherheit im E-Commerce und lässt so Kundenvertrauen gewinnen.

Gültige Zertifikate für Kundenvertrauen

Gültige Zertifikate sind eine weitere Möglichkeit, Kunden zu signalisieren, dass man als Online-Händler wert auf ein sicheres Einkaufen legt. Mehr und mehr Händler erwerben Sicherheitszertifikate, um Verbraucher für ein sicheres Online-Shopping gewinnen zu können. User erkennen gültige Zertifikate an einer Grünfärbung der Adressleiste sowie an einem kleinen Vorhängeschloss in der Browser-Zeile. Händler sollten dabei darauf achten, dass die Zertifikate immer nur für einen begrenzten Zeitraum gültig sind. Abgelaufene Zertifikate erkennen Kunden durch eine entsprechende Warnung auf der Seite.

Sichere Bezahlmethoden

Verschiedene und sichere Bezahlmethoden werden Online-Shoppern immer wichtiger. Dabei sollten Webshops auf gängige Zahlungsmodalitäten wie Rechnung, PayPal oder andere Online-Bezahldienstleister setzen, da diese laut einer Studie des Branchenverbandes Bitkom zu den beliebtesten Varianten gehören und so das Kundenvertrauen steigern. Dienstleister wie PayPal weisen zudem den Vorteil auf, dass Verbraucher selbst dem Händler keine Kontodaten preisgeben müssen. Weiterhin werden Bezahlmethoden wie diese durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beaufsichtigt. Die Zahlungsmodalitäten Lastschrift und Kreditkarte garantieren ebenfalls ein sicheres Online-Shoppen, da sich dabei bereits durchgeführte Transaktionen zurückbuchen lassen, wenn die Ware fehlerhaft ist oder erst gar nicht beim Kunden ankommt.

Speicherung von Kundendaten

Online-Händler sollten während des Bestellprozesses nur die wirklich notwendigen Kundendaten abfragen. Informationen, die nicht für den Kauf und die Transaktion relevant sind, sollten daher nicht in Form eines Pflichtfelds beim Kaufvorgang auftauchen, will man das Kundenvertrauen nicht gefährden. Sichere und vertrauenswürdige Onlineshops fragen Kunden am Ende des Bestellprozesses nach einer Genehmigung, will man Daten für weitere Zwecke verwenden. Kunden sollte hier eine klare Möglichkeit gegeben werden, diesem zu widersprechen.
Die grundsätzliche Speicherung bestellter Produkte und Dienstleistungen wird ohnehin von den meisten Webshops vorgenommen, um in Verbindung mit Cookies Profile von Käufern erstellen zu können. Dagegen können Verbraucher nichts tun. Die Speicherung des Einkaufverhaltens sollte jedoch nicht ausschließlich negativ bewertet werden, da das Online-Shopping so für viele Kunden einfacher und komfortabler wird. Nicht selten finden User so schneller genau das, was sie suchen. Eine Aufnahme der benötigten Kundendaten sowie die Speicherung der getätigten Käufe ist also ein Standard-Prozess im heutigen Online-Shopping. Jede weitere Datenspeicherung geht jedoch darüber hinaus und gefährdet das Kundenvertrauen und damit den Kaufabschluss.

Verschlüsselung

Eine weitere breit angewandte Methode, Usern ein sicheres Shopping zu ermöglichen, ist die Verschlüsselung von Webseiten. Dabei findet die Übertragung der im Netz produzierten Daten nur verschlüsselt statt, so dass ein Abgreifen von Informationen durch Dritte kaum oder gar nicht durchführbar ist. Möglich wird diese Verschlüsselung durch SSL- bzw. TLS-Protokolle, die die Identifikation der Webseite des Händlers erlaubt und so eine sichere Datenübertragung gewährleistet. Alle gängigen Browser wie Mozilla Firefox, Chrome und Internet Explorer unterstützen diese Technologie. Kunden erkennen eine verschlüsselte Webseite an dem „s“ hinter dem „http“ in der URL.

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