Mit dem aktuell laufenden Umstieg der User von klassischen Desktop-PCs und Laptops auf Tablets und Smartphones verschieben sich auch die einzelnen Kanäle am Werbemarkt in Richtung Mobile. Das Gesamtvolumen, das aktuell für Werbung auf Tablets ausgegeben wird, ist mit gut 14 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013, was einem Anteil von 2,8 Prozent an den weltweiten Werbeinvestitionen entspricht, zwar noch recht gering, doch ein jährliches Wachstum von 50 Prozent zeigt, welch enormes Potenzial in diesem Segment steckt. Wie wird Werbung auf Tablets von den Usern wahrgenommen? Wie hoch liegen die Klickraten im Vergleich zu den Klickraten auf Desktop-PCs? Der Technologieanbieter und Vermarkter InSkin Media hat dazu in Zusammenarbeit mit Webtrekk die Daten seiner Tablet- und PC-Netzwerke über einen Zeitraum von zwei Monaten (Anfang Juli bis Anfang September 2013) untersucht, um Schlüsse auf das Nutzerverhalten in Bezug auf Werbung und damit auf die Klickraten ziehen zu können.

Tablet-Werbung mit höheren Klickraten

Die Studie fand heraus, dass Tablet-Werbung von Usern öfter angeklickt wird als Werbung auf Desktop-PCs. Die Klickraten auf Tablets liegen insgesamt drei Mal so hoch wie auf klassischen Computern. Begünstigt wird dieses Resultat durch ein längeres Verweilen der User auf den Webseiten beim Browsen und der damit einhergehenden, höheren Interaktionsrate. Diesem Ergebnis nach sind Nutzer an Tablets deutlich konsumfreudiger als an Standard-PCs.

Hohe Klickraten durch Zufallsklicks?

Werbung auf Smartphones und Tablets wird oft nachgesagt, dass User durch Zufallsklicks, also unbeabsichtigten, versehentlichen Klicks, darauf landen und so zu hohe, nicht der Wirklichkeit entsprechende Klickraten hervorrufen. Diesem Nutzerphänomen ist die Studie auch nachgegangen, um sicher zu gehen, dass die ermittelten Zahlen nicht verfälscht sind. InSkin Media kommt jedoch zu dem Schluss, dass es sich um keine Zufallsklicks handelt, da die aufgenommenen Daten der Nutzer eine gleichmäßige Verteilung der Klicks über sämtliche Seitenlängen aufweisen. Auch würden Webseiten, dessen Werbung ungewollt angeklickt wird, vorwiegend Klicks im oberen Bereich der Seite aufzeigen, wenn User herunterscrollen und dabei Zufallsklicks auslösen würden.

 

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