Ob personalisierte Zustellungen, Paketkästen oder Lieferungen in den Kofferraum – Delivery bleibt auch in 2017 ein heißes Thema für Shopbetreiber. Denn: Art und Dauer der Warenauslieferung spielt bei Kunden nach wie vor eine entscheidende Rolle bei der Wahl des bevorzugten Händlers. Dass Amazon dabei ganz vorne mitspielt, verwundert nicht. Bereits 2013 hatte der E-Commerce-Platzhirsch den Prototypen einer Drohne getestet. Jetzt ist Amazon die erste offizielle Drohnenlieferung gelungen.

Delivery: Amazon legt vor

Nach Jahren der Planung und Umsetzung hat Amazon jetzt seine erste kommerzielle Drohnenlieferung an einen Kunden durchgeführt. Dabei handelte es sich nicht mehr um einen Testflug, sondern um eine tatsächliche Auslieferung von bestellter Ware an einen Kunden in England. Die Drohnenlieferung war Teil von Prime Air, das dem Konzern die schnelle Auslieferung von Produkten vereinfachen soll. Das Projekt steckt laut Amazon jedoch noch in einer Beta-Phase, die lediglich zwei Kunden einschließt. Bald soll der ausgefallene Delivery-Service jedoch mehr Kunden zur Verfügung stehen.

Delivery: Warten auf DHL

Während Amazon mit seiner ersten Drohnenlieferung vorgelegt hat, ist DHL wohl noch nicht so weit. Zwar hatte der Logistik-Konzern 2013, 2014 und zuletzt Mitte 2016 in Reit im Winkl Lieferungen per Drohne getestet, eine offizielle Warenauslieferung steht jedoch noch aus.

Auch wenn es so aussehen mag, dass Amazon als erstes Unternehmen eine offizielle Drohnenlieferung gelungen ist – der Handelsplatz Rakuten hat seine erste offizielle Auslieferung bereits vor mehreren Monaten erfolgreich durchgeführt. Der Fachliteraturverleih Zookal aus Australien ist sogar noch ein Stück weiter. Dort kommen regelmäßig Drohnen zum Einsatz, um Bücher an Kunden auszuliefern. Laut des Unternehmens setzt man dort bereits seit Längerem auf Drohnen, um Kosten bei der Lieferung zu sparen.

Video: Amazons erste Drohnenlieferung

Auch wenn andere Unternehmen bereits weiter sind, handelte es sich bei Amazons erster offizieller Drohnenlieferung dennoch um einen historischen Moment für den Delivery-Markt. Daher hat das Unternehmen es sich auch nicht nehmen lassen, die Lieferung filmisch festzuhalten.

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