Eigentlich sind Google Shopping Ads der perfekte Traffic-Lieferant für Shopbetreiber. Signifikant platziert in den Suchergebnissen, mit Bild, Teaser und Produktinfo. Leider ist die Bounce Rate dieser Product Listing Ads in der Regel sehr hoch: Über 70 Prozent der User verlassen den Shop wieder. Da nutzen dann die günstigen CPC und die hohe CTR nur bedingt. Wie können Händler also verhindern, dass User so schnell abspringen? Wir zeigen 3 Maßnahmen, um die Bounce Rate bei den Google Shopping Ads zu senken.

Bounce Rate bei Google Shopping Ads: Wo liegt das Problem?

Das größte Problem für Shopbetreiber ist die Vorgabe Googles, dass die Weiterleitung der Product Listing Ad auf eine Produktdetailseite erfolgen muss. Eine Weiterleitung auf eine Übersichtsseite, wo mehrere Varianten des Produkts abgebildet sind, ist nicht erlaubt. Daher die hohe Bounce Rate. Shopbetreiber müssen es also irgendwie schaffen, den User im Shop zu halten. Was können sie dazu konkret tun?

Verwandte Produkte auf Produktdetailseite integrieren

Shopbetreiber sollten nach einer Alternative suchen, um verwandte und ähnliche Produkte auf der Produktdetailseite zu platzieren. Denkbar ist beispielsweise ein Layer neben oder unter dem eigentlichen Produkt, der User aufmerksam macht und bei Nichtgefallen des eigentlichen Produkts dorthin klicken lässt.

Übersichtsseite im Hintergrund einblenden

Lassen sich ähnliche Produkte nicht geschickt auf der Produktdetailseite einbauen, könnten Shopbetreiber die Übersichtsseite oder Kategorieseite im Hintergrund einblenden. Das funktioniert, solange das in den PLA beworbene Produkt im Mittelpunkt der Seite steht. Auf diese Weise zeigen Händler ihren Kunden im Augenwinkel an, dass es ähnliche Varianten zu ihrem gesuchten Produkt gibt. Bei Interesse können Nutzer dann die Produktdetailseite schließen und landen direkt auf der Übersichtsseite.

Promotions auch auf Produktdetailseite ausspielen

Händler sollten Rabatte, Aktionen und Sales auch auf der Produktdetailseite anzeigen. In der Regel spielen Shopbetreiber diese nur auf der Startseite aus, weshalb Kunden, die über die Google Shopping Ads in den Shop kommen, davon nichts mitbekommen. Diese können jedoch über Kaufabbruch und Kaufabschluss entscheiden. Insbesondere Rabatte und Gutscheine sollte prominent platziert werden, damit Kunden bereits mit dem ersten Blick auf die Produktdetailseiten erkennen, dass sich noch was am Preis machen lässt. Eine andere Variante wäre die Ausspielung in einem Exit Intent Layer, um Kunden kurz vor Schluss doch noch zu gewinnen – und vorher keinen Umsatz zu verspielen. Diese Maßnahmen lassen sich besonders leicht in die Produktdetailseite integrieren.

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